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Lesenswertes

Unsere Artikel beschäftigen sich mit interessanten Details rund um die Themen Reden, Benehmen und Entwickeln. Wir hatten Spaß beim Schreiben - Sie haben, so hoffen wir, Spaß beim Lesen!

"Denn in der Freude am Leben liegt das Leben selbst."

Ihre Sarah T. P. Andiel

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  • Reden   ( 3 Beiträge )
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Reden
Öffentlich reden: Erfogreich durch den Fettnäpfchen-Parcours
Eine Rede vor Publikum halten zu dürfen, ist immer eine Ehre. Selbstverständlich wollen Sie in so einem Moment auf keinen Fall in ein Fettnäpfchen treten! Doch gerade bei öffentlichen Auftritten sind die Stolperfallen zahlreich. So umgehen sie die Fettnäpfchen:
  • Gute Absprache: Klären Sie mit dem Veranstalter oder dem Gastgeber alle Rahmenbedingungen wie Thema, Inhalte, Dauer, Zielgruppe, Veranstaltungsort, Medien etc. so genau wie möglich ab.
  • Publikumsanalyse: Machen Sie sich Gedanken über Ihr Publikum: Wie ist es zusammengesetzt? Welche Vorkenntnisse sind vorhanden? Mit welchen Erwartungen kommen die Zuhörer - und kommen sie, weil sie das Thema interessiert oder weil sie geschickt wurden?
  • Passende Kleidung: Kleider machen Leute – und zwar unsichtbar, wenn Sie im schwarzen Anzug vor einem schwarzen Hintergrund sprechen! Wählen Sie Ihre Kleidung nicht nur passend zum Anlass, sondern überlegen Sie auch, wie sie mit dem Ort Ihres Auftritts harmoniert.
  • Keine Nachlässigkeiten: Seien Sie penibel mit Ihrem Äußeren. Kaum etwas lenkt so sehr von der Rede ab wie ein falsch geknöpftes Hemd oder eine schlecht gebundene Krawatte.
  • Kein Alkohol: Auch wenn es Sie noch so sehr beruhigt – verzichten Sie vor der Rede auf Alkohol oder Beruhigungstabletten. Wenn Sie unter Lampenfieber oder Redeangst leiden, investieren Sie lieber in ein gutes Rhetoriktraining!
  • Korrekte Reihenfolge: Wenn Sie als Redner die Ehrengäste begrüßen, ist die absteigende Rangfolge Pflicht – der höchste Ehrengast wird zuerst genannt. Außerdem richtet sich die Reihenfolge – bei gleichem Rang – nach folgenden Regeln: Ausländer vor Einheimischen, Mandatsträger vor Amtsträgern (also gewählt vor ernannt), Damen vor Herren, Alter vor Jugend, Fremde vor Vertrauten (auch die Mitarbeiter Ihres Unternehmens sind bei einer Betriebsfeier „Mitgastgeber“), enge Beziehung zum Veranstaltungsanlass vor entfernter Beziehung. (Im Zweifel fragen Sie sich: Wer könnte beleidigt sein? Dies ist laut dem ehemaligen Protokollchef des Bundespräsidenten, Horst Arnold, die beste Möglichkeit, hier nicht ins Fettnäpfchen zu treten.)
  • Richtige Anrede: Ob Sie als Redner Ihr Publikum und die Ehrengäste korrekt ansprechen, ist entscheidend für einen guten ersten Eindruck. Wählen Sie die richtige Anrede und Ihre Zuhörer werden Ihnen wohl gesonnen sein, denn sie sehen, dass Sie die Regeln kennen und das Publikum wertschätzen. Erkundigen Sie sich ggf. beim Veranstalter oder fragen Sie beim Vorzimmer des Ehrengastes nach, welche Anrede korrekt ist. So ist z.B. die Anrede für „Baron“ „Freiherr“ oder für „Prof. Dr.“ nur „Professor“ - und statt „Gattin“ ist „Frau“ die angemessene Anrede.
  • Angemessene Wortwahl: Der Ton macht die Musik! Versetzen Sie sich in die Rolle Ihrer Zuhörer und überlegen Sie, ob diese die Formulierung, die Sie gewählt haben, ebenfalls verwenden würden. Und – auch wenn es höflich klingt: Verzichten Sie möglichst auf indirekte Formulierungen wie „Ich darf Sie begrüßen“ - das schmälert die Wirkung Ihrer Rede und den Spaß am zuhören. Überlegen Sie, ob so saloppe Ausdrücke wie „cool“,  Fremd- oder Fachwörter, Abkürzungen und Zitate in Fremdsprachen ohne Übersetzung in Ihre Rede passen und vom Publikum verstanden werden.
  • Redezeit einhalten: Eine gute Rede wird nicht besser, indem sie länger wird! Besonders dann, wenn die Zuhörer stehen oder auf ein Essen warten. Überstrapazieren Sie nicht die Geduld Ihres Publikums - halten Sie es lieber mit Luther: „Tritt fest auf, mach's Maul auf, hör bald wieder auf.“


Sie haben es erfolgreich durch den Fettnäpfchen-Dschungel geschafft und Ihre Begeisterung für das Reden vor Publikum entdeckt? Dann wünsche ich Ihnen für Ihren nächsten Auftritt viel Erfolg!

 

Dieser Artikel von Sarah T. P. Andiel ist auch erschienen im Magazin Wirtschaft der IHK Stuttgart, Ausgabe 04/2011 - als PDF öffnen

Die Slideluck Potshow

slideluck potshowSlideshow: Diashow, Diavortrag

Potluck: Abendessen, bei dem jeder Gast eine Speise mitbringt

 

 

Der digitale Kunstsalon

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Für einen spannenden Abend mit guten Vorträgen und leckerem, selbstgemachtem Essen kommen aus der ganzen Region Menschen zusammen. (In New York waren es schon über 2000.) Die Teilnehmer unterhalten sich, essen gemeinsam, tauschen sich aus. Dann geht das Licht aus und eine spektakuläre Bildershow beginnt: Die Slideluck Potshow, ein digitaler Kunstsalon.

Ratschläge für einen schlechten Redner

Kurt Tucholskys genial-skurrile Ratschläge lassen den klassischen Rhetorik-Ratgeber mal in einem ganz anderen Licht erscheinen...

Ernst nehmen verboten - Lachen erlaubt!

Benehmen
Umgang mit schwierigen Kollegen

Seien wir ehrlich: In jedem Unternehmen gibt es nette Kollegen – und in jedem Unternehmen gibt es solche, mit denen der Umgang schwieriger ist.

In dem Wissen, dass ein solcher Eindruck so treffend wie trügerisch sein kann, hier ein paar Tipps für den richtigen Umgang mit "schwierigen" Kollegen:

Blumen-Knigge

Sie haben jemanden, dem Sie gerne Blumen schenken möchten? Dann gehen Sie vielleicht arglos in ein Floristikgeschäft und kaufen einen fertigen Blumenstrauß. Wie wäre es zum Beispiel mit einem hübschen Strauß Frühlingsblumen - Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und vielleicht einigen gelben Rosen?

Was Sie vielleicht nicht wissen: Dieser Strauß würde seinem Empfänger in der klassischen Blumensprache sagen:

"Du bist ganz schön eitel. Im Grunde bist du gefühllos, deine Kälte lässt mich verschmachten. Meine Liebe zu dir nimmt ab."

Klingt unpassend? Nun, dann finden Sie hier eine ausgewählte Zusammenstellung für Sträuße, die auch ohne viele Worte die richtige Botschaft* überbringen!

 

"Ich bin verliebt"

Es gibt da jemanden, den Sie gern haben? Dann ist ein Blumenstrauß genau das richtige, um dies anzudeuten. Die Schlüsselblume sagt: "Gib mir den Schlüssel zu deinem Herzen!" Der Krokus lässt die verehrte Person wissen, dass Sie noch Zeit bauchen. Ein Strauß mit Märzenbechern hingegen sagt: "Ich will nicht länger warten!" Auch rosafarbene Rosen und Rosen in einem warmen Lachston passen gut zur Verliebtheit. Und der duftende Jasmin sagt: "Du bist hinreißend und hast mich verzaubert!"


"Ich liebe dich"

Sie möchten Ihrer Herzensdame sagen, wie sehr Sie sie lieben? Dann ist die Farbe Rot die erste Wahl. Rote Rosen stellen eine Liebeserklärung dar! Unterstützen können Sie diese Botschaft noch mit Feuerlilien (Leidenschaft), roten Nelken (feurige Liebe) und Efeu ("Unsere Liebe wird ewig dauern"). Und die Glockenblume sagt: "Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt!"

 

"Für immer zusammen"

Wer wünscht sich nicht eine lange und glückliche Beziehung? Dunkle, bordeauxfarbene Rosen spiegeln die Glut der erfüllten Liebe wieder. Die Iris sagt "Ich stehe zu dir". Etwas weniger pathetisch lassen Primeln den Partner wissen, dass Zufriedenheit das höchste Glück ist. Und die gelben Winterlinge erinnern an die Zeit der ersten Verliebtheit. Gerade hier passt die Lieblingsblume der Partnerin sehr gut dazu - sie sagt stets: "Du bist mir wichtig!"


"Beste Freunde"

Für Freunde eignen sich vor allem Sträuße der Saison in bunten Farben. Weiße Rosen stehen für die platonische Liebe und für eine zuverlässige, ehrliche Freundschaft. Doch vorsicht - zu viel Weiß im Blumenstrauß könnte als Farbe des Todes missverstanden werden.

 

Ein paar Tipps zum Blumenstrauß
  • Lassen Sie im Zweifel lieber die Blumensprache außer Acht als Ihr Bauchgefühl! Vielleicht mag der Empfänger eine Blume ganz besonders oder sie passt farblich zur Einrichtung des Wohnzimmers.
  • Wie viele Blumen sollen es sein? Früher war eine gerade Anzahl unpassend, da sie sich in der Vase schlecht arrangieren ließ - das spielt heute kaum eine Rolle mehr. Manche Menschen möchten aber vielleicht keine 13 Blüten geschenkt bekommen.
  • Wickeln Sie die Blumen ganz aus dem Papier, bevor Sie sie überreichen. Plastikfolien sieht man heute nur noch selten, sie passen eher zu beruflichen Anlässen.

 

*Lady Mary Wortley Montagu brachte die Kunst der Blumensprache  im 18. Jahrhundert aus dem Orient nach Europa, wo sie sich zu einer umfangreichen und komplizierten Kommunikationsform entwickelte.

Sie möchten mehr über das Thema Knigge erfahren und Ihre eigenen Umgangsformen auf den neuesten Stand bringen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf - wir beraten Sie gerne!

Ist Knigge noch modern?

lehrerAls Herr umrundet man den Wagen vorn, um der Dame die Türe zu öffnen. Ein neu eingetroffener Gast hat bereits anwesende Gäste zuerst zu grüßen. Eine Dame trägt Seidenstrümpfe zu allen Jahreszeiten, ungeachtet der Außentemperatur.

Kommen Ihnen solche Regeln und Hinweise auch überholt und verstaubt vor? Haben Sie vielleicht schon einmal für sich gedacht, unsere Umgangsformen gehörten endlich aufgefrischt?

Wir haben unsere Kunden gefragt: Ist Knigge noch modern?

Die Geschichte des Fettnäpfchens

Amüsantes und Lehrreiches über den Tritt ins Fettnäpfchen

seit Adam und Eva

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

wie Ihnen allen bekannt sein dürfte, beginnt in der Bibel die Geschichte der Menschheit bei Adam und Eva. Und damit – und das wird Ihnen unter Umständen neu sein – beginnt auch die Geschichte der Fettnäpfchen:

Frühlings-Knigge

Die Tage werden wärmer und die Röcke kürzer. Doch halt! Wo ist denn unser Anstand geblieben? Oder gelten für den "Mozart des Kalenders", wie Erich Kästner den Mai nannte, andere Regeln?

Bevor wir uns mit dem Kopf voller Frühlingsgefühle direkt ins nächste Fettnäpchen setzen, hier die wichtigesten Überlebensregeln

Knigge zu Großmutters Zeiten

Früher war vieles anders - aber auch besser?

Die Umgangsformen unserer Gesellschaft sind einem ständigen Wandel unterzogen.

Interview mit Rotraud Leybold, geb. 1940, über Tischkultur, die Rolle der Lehrer und die Jugend von heute

Entwickeln
Was Ihre Handschrift über Sie aussagt

SchriftHaben Sie das schon einmal erlebt? Sie erhalten einen Brief, eine Notiz ode ein anderes, handgeschriebenes Dokument und denken:

Was ist das wohl für ein Mensch, wenn er eine solche Handschrift hat?

Weiterbildung - eine Lüge?

27 Milliarden Euro geben Firmen im Jahr für Weiterbildung aus. Etwa 80 Prozent davon sind herausgeworfenes Geld - das behauptet jedenfalls Richard Gris (Pseudonym), selbst seit 20 Jahren Trainer und Berater, in seinem Buch "Die Weiterbildungslüge" (Campus Verlag).

Wir nennen Ihnen seine Hauptkritikpunkte und erläutern, wie ein erfolgreiches Coaching aussieht

Die innere Uhr

UhrDie alten Griechen glaubten an "Kairos" - den richtigen Moment für die richtige Tat.

Unser Körper kann uns dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt zu finden - sei es, um eine Präsentation vorzubereiten oder zum Zahnarzt zu gehen.

Wir geben Ihnen Tipps für 24 optimal genutzte Stunden

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Teilnehmerstimmen

Frau Andiel, ich möchte Ihnen nochmals herzlich für das exzellente Rhetoriktraining danken. Selten habe ich mich von einer Person derart gefordert und gefördert gefühlt.

Marc Luxen


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